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Aus Google AdWords wird Google Ads

Neuer Name – zusätzliche Inhalte: Aus Google AdWords wird Google Ads

  • Aus Google AdWords wird Google Ads

Google setzt konsequent auf die Optimierung seiner Produkte und Dienstleistungen. Daher ist die am 24. Juli stattfindende Umbenennung von „Google AdWords“ in „GoogleAds“ nicht nur kosmetischer Natur. Das neue Google Ads vereint das komplette Spektrum an Werbe-Webdiensten in sich, die Google über Google.com, Partnerwebsites, Apps und weitere Dienste anbietet. Damit sollen Werbetreibende in Zukunft noch mehr Kunden mit ihren Anzeigen erreichen können. Außerdem ist die Einführung von „Smart campaigns“ geplant, einem neuen Kampagnentyp, der das Erstellen und Schalten von Anzeigen gerade für kleine Unternehmen erleichtern soll.

SEA im Wandel

Suchmaschinenmarketing bzw. Suchmaschinenwerbung („SEA“ für „Search Engine Advertising“, auch als „SEM“ für „Search Engine Marketing“ bekannt) hat sich seit seinen Anfängen enorm gewandelt. Als Google vor beinahe 18 Jahren AdWords einführte, lag der Schwerpunkt damals noch ganz eindeutig auf Textanzeigen. Werbung für mobile Geräte war unbekannt.

SEA im Wandel: Das neue Google Ads

Mittlerweile erreichen Werbetreibende ihre potentiellen Kunden jedoch auch über Videos, Displaywerbungen und zahlreiche weitere digitale Werbeoptionen. Googles Werbedienste entwickelten sich weiter und wurden vielfältiger. Dem trägt Google Ads in gleich zweierlei Hinsicht Rechnung: Zum einen namentlich, indem es sich von der auf Textwerbung beziehende Bezeichnung „Words“ trennt. Und zum anderen inhaltlich, indem es die zahlreichen Werbekanäle bündelt.

Für Unternehmen optimiert

Durch die Bündelung der Kanäle soll es für Unternehmen einfacher werden, Kunden zu finden und zu erreichen. Ob potentielle Interessenten Videos auf YouTube ansehen, auf der Suche nach einem Ort Google Maps verwenden, oder eine App auf Google Play begutachten, mit dem neuen Google Ads wird es leichter, seine Zielgruppe über das passende Webangebot zu erreichen. Die Möglichkeiten, Kunden an geeigneten Stellen im Internet abzufangen, erstrecken sich damit weit über die Google-Websuche.

Speziell für kleine Unternehmen: die Smart campaigns

Zusammen mit der Umbenennung führt Google mit Google Ads den neuen Kampagnentyp Smart campaign ein, der sich speziell an Kleinunternehmer richtet. Kleine Betriebe, wie zum Beispiel Ladengeschäfte, haben meist nur geringe Kapazitäten, um ihr Marketing selbst professionell umzusetzen. Internetwerbung wird von 90 % dieser Geschäftsleute hauptsächlich mit dem Ziel betrieben, Kunden zum Anruf oder zum Besuch des eigenen Geschäfts zu bewegen – oder um sie gleich dazu zu bringen, online einen Kauf abzuschließen.

Google Ads für kleine Unternehmen

Mit den neuen Smart campaigns soll die Anzeigenerstellung schnell, einfach und verlässlich geschehen, wenn Kleinunternehmen keine Zeit für Suchmaschinen-Marketing haben oder das SEA nicht an eine Agentur auslagern können. Zukünftig soll Google Ads Werbetreibende dabei sogar mittels maschinellem Lernen unterstützen. So bleibt Kleinunternehmern mehr Zeit, die sie in andere Geschäftsaktivitäten investieren können.

Was bleibt beim Alten?

Auch wenn sich Namen und Logo ändern, aber was sich bei AdWords bewährt hat, tastet Google bei Google Ads nicht an – never change a running system. Beispielsweise bleiben die Suchnetzwerk-, Displaynetzwerk- sowie Videokampagnen unverändert bestehen. Auch die Kampagnenleistungen werden sich nicht verändern. Niemand muss also fürchten, dass sich die Neuerungen negativ auf seine SEA-Aktivitäten auswirken werden. Auch bei der Navigation und der Art, Berichte zu erstellen, ist keine Umgewöhnung erforderlich. Aber: Wurden bisher noch sowohl die alte als auch die neue Benutzeroberfläche angeboten, wird nach der Umstellung auf Google Ads jedoch nur noch die neue Darstellung möglich sein. Wer bis dato die alte Benutzerfläche weiternutzte, muss sich optisch doch ein wenig umgewöhnen.

Ein paar kleine weitere Neuerungen gibt es dann aber doch noch: Der Zugriff auf das Google Ads-Konto erfolgt zukünftig über die URL „ads.google.com“, anstatt über „adwords.google.com“. Auch die URL des Supports wechselt von“support.google.com/adwords“ zu „support.google.com/google-ads“. Mit hoher Wahrscheinlichkeit werden diese URLs jedoch zur Umstellung durch einen Redirect weitergeleitet, vorbildliches SEO!

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