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Google-Anzeigenrang – aus diesen Faktoren setzt er sich zusammen

Der Google-Anzeigenrang

Wer auf Google wirbt, weiß wie wichtig der Google-Anzeigenrang ist – die Position, an der eine Google Ads-Anzeige ausgespielt wird. Der Anzeigenrang entscheidet aber nicht nur wo, sondern sogar ob die Werbeanzeige überhaupt zu sehen ist. Jedes Mal, wenn eine Anzeige im Google-Werbenetzwerk geschaltet wird, findet unter den konkurrierenden Anzeigen eine Auktion statt, in der die Anzeigenposition ermittelt wird. Im Laufe der Jahre hat Google die Kriterien mehrmals verändert, nach denen der Anzeigenrang berechnet wird. Es wird also Zeit für ein Status-Update.

Für SEA unverzichtbar: der Google-Anzeigenrang

So wird der Anzeigenrang berechnet

Wurden früher für die Berechnung des Anzeigenrangs lediglich der Qualitätsfaktor und der maximale Klickpreis herangezogen, hat Google im Laufe der Jahre sein Regelwerk immer weiter verfeinert. Gegenwärtig beeinflussen folgende Kriterien den Anzeigenrang:

1.      Gebotsbetrag

Jeder, der auf Google Ads eine Anzeige schaltet, muss für diese einen Preis für das maximale Gebot pro Klick angeben. Es landet jedoch nicht immer die Anzeige mit dem höchsten Gebotsbetrag auf der ersten Position. So kann durchaus eine Anzeige mit einem niedrigeren Betrag einen höheren Anzeigenrang erhalten, wenn sie beispielsweise einen höheren Qualitätsfaktor aufweist.

2.      Qualitätsfaktor

Google ist von seinen Nutzern abhängig, daher legt die Firma hinter der Suchmaschine großen wert darauf, seinen Nutzern relevante Inhalte anzubieten, die diese auch tatsächlich interessieren. Schließlich will das Unternehmen aus dem Silicon Valley weiterhin die Nummer 1 unter den Suchmaschinen bleiben. Daher beachtet Google Ads bei Berechnung des Anzeigenrangs, wie hilfreich die Anzeige sowie die damit verknüpfte Website für den jeweiligen Nutzer ist – wichtige Indikatoren sind dafür z.B. die Absprungrate und die Verweildauer der Nutzer. Der Qualitätsfaktor ist zudem von mehreren Aspekten abhängig, unter anderen von den in der Anzeige verwendeten Keywords.

3.      Kontext

Wer eine Suchanfrage startet, will auch das Ergebnis bekommen, nachdem er sucht. Deswegen ist der Kontext der Suche ein wichtiges Kriterium für den Anzeigenrang: Was ist das Thema der Suche? Stammt die Suchanfrage von einem mobilen Gerät oder einem PC? Wo wurde die Suche gestartet? Das sind alles Fragen, die Google Ads bei der Erstellung des Anzeigenrangs berücksichtigt. Dies ist ein Punkt, den Werbetreibende nicht unbedingt beeinflussen können.

4.      Anzeigenerweiterungen und andere Anzeigenformate

Anzeigen lassen sich mit zusätzlichen Links zu ausgewählten Unterseiten der Website ausstatten. Durch diese Anzeigenerweiterungen haben Nutzer die Möglichkeit, schnell zu den Themen zu springen, die sie wirklich interessieren. In den Erweiterungen lassen sich zusätzliche Informationen unterbringen, wie zum Beispiel den Unternehmensstandort. Die erwarteten Auswirkungen dieser Erweiterungen sowie weiterer Anzeigenformate spielen ebenfalls eine Rolle für den Anzeigenrang.

Ansicht einer Google-Anzeige

5.      Grenzwerte

Damit eine Anzeige auf einer bestimmten Position ausgeliefert wird, muss sie ein gewisses Mindestgebot erfüllen. Damit will Google die Nutzerfreundlichkeit der ausgegebenen Anzeigen gewährleisten.

Fazit

Die Zusammenstellung des Anzeigenranges ist sehr komplex. Um in der Google-Suche in einer oberen Position angezeigt zu werden, muss eine Werbeanzeige demnach in vielerlei Hinsicht optimiert werden. Vom Qualitätsfaktor über der Höhe des Gebots bis hin zu den Anzeigenerweiterungen: Es reicht nicht, nur in einer einzigen Kategorie zu punkten, um dem potentiellen Kunden ins Auge zu fallen.

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