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Der neue Google-Anzeigenrang - Eine Erklärung

Der neue Google-Anzeigenrang

Der Google-Anzeigenrang bestimmt die Position, an der eine Adwords-Anzeige ausgespielt wird. Jahrelang wurde er anhand zweier Komponenten berechnet. Seit geraumer Zeit hat Google die Berechnung verändert und eine dritte Komponente zur Berechnung hinzugefügt. Der Einfluss von Anzeigenerweiterungen hält nun auch Einzug in die Berechnung.

So wurde der Anzeigenrang früher berechnet

Zur Berechnung wurden der Qualitätsfaktor und der maximale Klickpreis herangezogen. Anders als bei einer klassischen Auktion gewinnt hier nicht derjenige mit dem höchsten Gebot. Faktoren wie Klickrate, Relevanz oder Websitequalität sind wichtige Bestandteile des Qualitätsfaktors und können für eine höhere Anzeigenposition und zu einem niedrigeren Klickpreis führen.
Zudem findet die Berechnung jedes Mal neu statt, sodass Position sowie Klickpreis zum Zeitpunkt der Anzeigenschaltung schwanken.

Was ändert sich nun?

Anzeigenerweiterungen bewirken eine höhere Klickrate und führen dadurch zu mehr Traffic auf der Seite. Davon profitiert der Werbetreibende.
Gerade im letzten Jahr hat Google hinsichtlich der Anzeigenerweiterungen viele Neuerungen und Updates durchgeführt. Durch die neuen Formate wird es nun noch wichtiger Anzeigenerweiterungen zu benutzen. Gerade die erweiterten Sitelinks spielen hier eine große Rolle. Diese werden nur in den Toppositionen ausgespielt. Sie erscheinen unterhalb der Anzeige und sehen aus wie weitere Anzeigen. Einziger Unterschied: Es wird keine URL angezeigt.
Diese Anzeigenerweiterungen können einen großen Teil des sichtbaren Bereiches einnehmen und neben den Konkurrenz-Anzeigen auch die Ergebnisse der kostenlosen organischen Suche weiter nach unten verdrängen. So sollte es nun zur Aufgabe werden, die Texte für die Sitelinks grundsätzlich auszufüllen.

Erweiterte Sitelinks

Erweiterte Sitelinks: Quelle: https://support.google.com/adwords/answer/2375416?hl=de

Was passiert wenn ich keine Anzeigenerweiterungen hinterlege

Früher passierte nicht viel. Die Anzeigen wurden eben ohne Erweiterungen ausgestrahlt. Es spielten ja nur der Qualitätsfaktor und der maximale Klickpreis eine Rolle. Hat nun Ihr Konkurrent die Erweiterungen in seine Anzeigen integriert, werden diese Anzeigen bevorzugt ausgespielt.

Fazit

Es reicht nicht mehr aus, für einen guten Qualitätsfaktor zu sorgen. Die Anzeigenerweiterungen sollten nunmehr zum Pflichtprogramm gehören. Dadurch zwingt Google den Advertiser dazu, die Erweiterungen auf jeden Fall zu nutzen. Wer nicht mitmacht verliert. Denn dann werden die Anzeigen der Konkurrenz eingeblendet.
Aber auch im SEO-Bereich haben diese Änderungen Auswirkungen. Da die Anzeigen mit erweiterten Sitelinks immer mehr Platz einnehmen, verschwinden die organischen Ergebnisse in den nicht sichtbaren Bereich und verlieren dadurch an Bedeutung.

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